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	<title>Nicht mehr Stottern - Feel the Change</title>
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	<description>Sprachfehler können sich ändern</description>
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		<title>ich brachte keinen vollständigen Satz heraus</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 05:28:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stotterer Erfahrungsberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Alltag als Stotterer ist nicht immer einfach, ich weiß es aus Erfahrung. Man muss mit Menschen sprechen und das ist nicht immer einfach. Denn wenn man dann einem fremden Menschen gegenübersteht, dann beginnt die Nervosität. Im Kopf hat man sich schon alle Sätze zurechtgelegt, aber dann, in der Realität kommt alles ganz anders. Man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Alltag als Stotterer ist nicht immer einfach, ich weiß es aus Erfahrung. Man muss mit Menschen sprechen und das ist nicht immer einfach. Denn wenn man dann einem fremden Menschen gegenübersteht, dann beginnt die Nervosität.<span id="more-72"></span> Im Kopf hat man sich schon alle Sätze zurechtgelegt, aber dann, in der Realität kommt alles ganz anders. Man bringt die Buchstaben und die Wörter durcheinander und der andere weiß dann nicht, was man eigentlich sagen möchte. Es kommt dann zu peinlichen Situationen.</p>
<p>Eine peinliche Situation</p>
<p>So eine Situation erlebte ich während meiner Schulzeit. Ich musste ein Referat halten. Natürlich bereitete ich mich gründlich darauf vor, ich wollte das Referat über einen Kulturverein halten. Ich sammelte sehr viel Informationsmaterial über diesen Verein und hatte auch eine Videokassette, die sollte mir helfen, das Referat besonders gut zu machen. Aber dann war es soweit, ich musste das Referat halten. Ich stand vor der Klasse, aber ich brachte keinen vollständigen Satz heraus und das Referat wurde eine Katastrophe. Verschwitzt setzte ich mich wieder auf meinen Platz. </p>
<p>Das passiert mir immer, wenn ich vor vielen Menschen etwas vortragen soll, werde ich nervös und kann nicht &#8220;normal&#8221; reden. Aber das müsste ich ändern, denn ich schreibe Bücher und daraus sollte ich vor vielen Menschen etwas lesen. Wegen meines Stotterns kann ich das aber nicht.</p>
<p>Ich glaube das Stottern entsteht dadurch, dass man während dem man spricht, einfällt wie man es noch besser sagen könnte und dann entsteht ein Durcheinander oder man denkt oft schneller, als man spricht. Das ist vielleicht komisch, aber ich habe das bei mir beobachtet. Während dem ich rede, fällt mir ein, wie ich es anders sagen könnte und dann beginne ich zu stottern.</p>
<p>Aber Gott sei Dank hat sich das etwas gebessert. Ich bin jetzt schon etwas älter und habe das Stottern unter Kontrolle, weil ich versuche etwas langsamer zu sprechen. Es gelingt mir immer öfter. </p>
<p>Ich wünsche allen, die auch dieses Problem haben, dass auch sie es schaffen.</p>
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		<title>Ich bin Stotterer und 32 Jahre alt</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 19:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stotterer Erfahrungsberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin Stotterer und 32 Jahre alt und das genau in dieser Reihenfolge. Ich stottere seit meinem 8. Lebensjahr und seitdem ist das Stottern ein zentrales Thema in meinem Leben. Alles richtet sich danach aus Beruf, Freizeit und Sozialkontakte. Wie fühlt sich stottern an? Ich weiß genau, oder zumindest fast immer, wenn ich spreche dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin Stotterer und 32 Jahre alt und das genau in dieser Reihenfolge.<span id="more-70"></span></p>
<p>Ich stottere seit meinem 8. Lebensjahr und seitdem ist das Stottern ein zentrales Thema in meinem Leben.<br />
Alles richtet sich danach aus Beruf, Freizeit und Sozialkontakte.</p>
<p>Wie fühlt sich stottern an?</p>
<p>Ich weiß genau, oder zumindest fast immer, wenn ich spreche dass mein folgendes Wort „hängt“.<br />
Zudem ist ein Phänomen, dass wenn ich alleine bin und laut mit mir selbst spreche oder laut lese, stottere ich niemals. Wenn eine Person oder noch schlimmer mehrere Personen dabei sind klappt dies nie ohne Stottern. </p>
<p>Wie sieht mein Leben als Stotterer aus?</p>
<p>Früher in der Schule habe ich mich zuerst strickt geweigert zu sprechen oder vorzulesen. Wenn ich dann lesen musste oder sogar etwas vortragen sollte, konnte ich meist eine Nacht zuvor nicht schlafen. Ich lag schweißgebadet in meinem Bett und machte mir meine Gedanken über das Bevorstehende, obwohl ich ja genau wusste dass ich mich damit nur noch mehr verrückt machen würde.<br />
Das alles endete dann mit der Verweisung auf ein Sprachheilschule.</p>
<p>Mein Hauptproblem ist, auch heute noch, die permanente Angst vor der Peinlichkeit zu stottern. Immer wieder versuche ich Gesprächen aus dem Weg zu gehen. Auch das sprechen mit Fremden löst nahezu Panik bei mir aus.</p>
<p>So arbeite ich von zuhause aus als Autor, bestelle weitgehend alle Dinge die ich benötige im Internet und meide Sozialkontakte wo es nur geht.</p>
<p>Ich weiß natürlich dass dies nicht der beste Weg ist mit meinem Sprachproblem umzugehen, denn dieser macht sehr einsam. Aber nach etlichen erfolglosen logopädischen und auch psychologischen Therapien bin ich an einem Punkt an dem ich einfach sehr müde dieses Kampfes bin. Doch ich ergebe mich nicht und suche weiter nach der Methode die auch mir helfen kann.</p>
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		<title>Aus Angst bekam ich keinen Ton heraus</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 18:57:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stotterer Erfahrungsberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Leben als Stotterer ist häufig nicht so einfach, da ich in vielen Situationen einfach nicht das Ausdrücken kann, was ich gerne möchte. Ein wirklich sehr schlimme Situation, die ich leider erleben musste, war diese das ich in einem wichtigen Moment nicht das Aussagen konnte, was von mir verlangt wurde. Ich war mit einer guten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Leben als Stotterer ist häufig nicht so einfach, da ich in vielen Situationen einfach nicht das Ausdrücken kann, was ich gerne möchte. Ein wirklich sehr schlimme Situation, die ich leider erleben musste, war diese das ich in einem wichtigen Moment nicht das Aussagen konnte, was von mir verlangt wurde.<span id="more-68"></span></p>
<p>Ich war mit einer guten Freundin auf dem Weg in einer nahegelegene Stadt. Am Bahnhof lauerten uns einige Typen auf, die sich an meiner Bekannten vergriffen und sie hin und her schubsten. Ich wollte die Jungs mit Reden dazu bewegen aufzuhören, aber ich bekam aus Angst einfach keinen klaren Satz heraus und mein Stottern war mir einfach im Weg. Weil ich mir nicht anders gegen die Jungs zu helfen wusste, wendete ich mich an vorbeilaufende Passanten. Doch diese konnten mich auch nicht gut verstehen, weil ich nur Bruchstücke an Sätzen herausbrachte. Manche meinten sogar zu mir, dass ich doch mal deutlicher Sprechen sollte, wenn ich etwas von ihnen möchte.<br />
Irgendwann hat sich dann jemand bereit erklärt zu helfen und konnte mit anderen helfenden Passanten die Jungs vertreiben und meiner Bekannten dadurch helfen.</p>
<p>Zum Glück ist ihr weiterhin nichts passiert, aber ich fühle mich bis heute noch ziemlich schlecht, wenn ich darüber nachdenke. Vor allem es hätte wirklich viel passieren können. Zum Glück hat jemand die Situation trotz meines blöden Stotterns erkannt und konnte sofort eingreifen. Dieser Vorfall hat unsere Freundschaft noch enger zusammengeschweißt und meine gute Freundin hilft mir jetzt dabei das Stottern zu besiegen. Ich gehe regelmäßig zum Logopäden und Hypnose probiere ich jetzt auch bald aus. Ich möchte mir nämlich nie wieder so hilflos vorkommen, wie an diesem Nachmittag am Bahnhof.</p>
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		<title>Ich sage gerne Gedichte auf</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 05:08:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stotterer Erfahrungsberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Über das Thema Stottern habe ich mich bisher noch nie geäußert. In meiner Kindheit hatte ich einen Hörfehler und hatte zu der Zeit entsprechend auch eine rückständiges Sprechen, dass sich am Ende auch als Stottern manifestiert hatte. Ich verdanke es meinen Eltern, dass ich heute ein studierter Mensch bin, der mit beiden Beinen im Leben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über das Thema Stottern habe ich mich bisher noch nie geäußert. In meiner Kindheit hatte ich einen Hörfehler und hatte zu der Zeit entsprechend auch eine rückständiges Sprechen, dass sich am Ende auch als Stottern manifestiert hatte.<span id="more-64"></span></p>
<p>Ich verdanke es meinen Eltern, dass ich heute ein studierter Mensch bin, der mit beiden Beinen im Leben steht. Denn meine Grundschullehrerin hätte mich am liebsten auf die Hauptschule geschickt! Auf Grund meiner Entwicklung Ende der 4. Klasse war es in der Tat eine schwierige Situation. Doch neben meinen Eltern, die mich unterstützt haben, war es ein Lehrer, der mich nicht nur zurück auf den Weg einer guten Aussprache gebracht hat. Sondern er hat in mir sogar die Liebe zur Literatur und Kunst geweckt.</p>
<p>Dieser Lehrer war es, der uns jedes mal zur nächsten Unterrichtstunde ein Gedicht hat auswendig lernen lassen. Nach dem Zufallsprinzip wählte er dann Personen aus, die das Gedicht vor der ganzen Klasse aufsagen musst. Und wenn es mich getroffen hat, war ich sehr aufgeregt und habe mich am Anfang auch wirklich schwer getan. Aber anstatt mich fertig zu machen, lobt der Lehrer meinen Vortrag. Ich sollte mich setzten! Das war gut! Jeder wusste, dass es nicht perfekt war und derjenige, der aus den hinteren Reihen einen negativen Kommentar gemacht hat, um mich lächerlich zu machen, war sicherlich der Nächste, der vortragen musste. Und der wurde streng bewertet. Das motivierte mich besser zu werden und zu zeigen, dass ich es besser kann. Und ich wurde sogar sehr gut. </p>
<p>Noch heute sage ich gerne Gedichte auf oder zitiere sie, weil ich sehr viel Spaß daran habe.</p>
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		<title>Obwohl ein psychologisches Frack kenne ich meine Stärken</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 04:59:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stotterer Erfahrungsberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Einige sagen, das Stottern ist Kopfsache, die man psychologisch behandeln muss, andere sagen, das sind körperliche Symptome, die nicht weggehen. Wie soll das einer verstehen, der täglich damit kämpft? Ich habe durch meine Arbeit an mir, so viele Ruheoasen geschaffen, das ich obwohl ich psychologisch ein Frack geworden bin, auch meine Stärken kenne und einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einige sagen, das Stottern ist Kopfsache, die man psychologisch behandeln muss, andere sagen, das sind körperliche Symptome, die nicht weggehen. Wie soll das einer verstehen, der täglich damit kämpft?<span id="more-60"></span></p>
<p>Ich habe durch meine Arbeit an mir, so viele Ruheoasen geschaffen, das ich obwohl ich psychologisch ein Frack geworden bin, auch meine Stärken kenne und einen festen Charakter bekommen habe, ein Außenseiter bin, Lebensfreudig und mutig meistere ich meinen Alltag und lasse mir nichts mehr sagen.</p>
<p>Der Weg war steinig und hart, kostete viele Freundschaften und isolierte mich immer mehr, weil ich es jedem Recht machen möchte und immer mehr stolpere, im Sinne von Stottern, bis ich merkte, das an mir arbeiten mich zum Einzelkämpfer werden ließen. </p>
<p>Heute weiß ich, das viele Menschen sich mit sich nicht mehr auseinander setzen und andere dafür den Kopf hinhalten dürfen. Schade, aber kein Grund zu trauern, irgend jemand nimmt mich Stotterer so wie ich bin, findest du nicht auch? So schaffte ich mir einen Hund an, heute ist Puma, der dritte Hund und meine erste Dame, wie gesagt, ich bin und bleibe nach heutiger Sicht alleine, schade aber nicht traurig, aus der Zweierbeziehung wurde 2009 ein Rudel aus drei Hunden(Puma und Whity(Tochter von Puma *2009) mit Stinky(Rüde und Sohn von Puma*2009)) und mir,eine sprachliche wie körperliche Herausforderung, habe sie angenohmen. </p>
<p>Heute rege ich mich kaum noch auf und mein Stottern ist weitgehenst weg. Das Hundeleben funktioniert ohne Sprache genauso gut wie mit. Mein Motto, ich lebe mein Leben.</p>
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		<title>Ich stottere seit meiner Kindheit</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 04:55:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stotterer Erfahrungsberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit meiner frühen Kindheit stottere ich. Ich kann mich noch genau an den Moment erinnern, der mein bis in die Gegenwart reichendes Problem verursacht hat. Dahinter steckt eine familiäre Misere die für viele Probleme verantwortlich ist. Ich bin in der DDR aufgewachsen und als sich meine Eltern getrennt haben bin ich bei meiner Oma unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit meiner frühen Kindheit stottere ich. Ich kann mich noch genau an den Moment erinnern, der mein bis in die Gegenwart reichendes Problem verursacht hat. Dahinter steckt eine familiäre Misere die für viele Probleme verantwortlich ist.<span id="more-58"></span></p>
<p>Ich bin in der DDR aufgewachsen und als sich meine Eltern getrennt haben bin ich bei meiner Oma unter gekommen. Meine Eltern schienen mit meiner Erziehung überfordert zu sein und wussten nicht wie sie mit der Situation umgehen sollen.</p>
<p>Allerdings hatte auch meine Oma ihre privaten Probleme. Die Wende kam und unser komplettes Leben schien sich zu ändern. Als eine Parteitreue Anhängerin des bisher vorherrschenden Systems erlitt sie einen psychischen Zusammenbruch. So hatte auch ich unter ihren Probleme zu leiden und oft behandelte sie mich ungerecht. Eines Tages sperrte sie mich für einen ganzen Tag grundlos im Schlafzimmer ein. Allein, verängstigt und ohne Wasser verbrachte ich den Tag. Vor allem quälten mich große Schuldgefühle, denn für irgendetwas musste ich ja gerade betraft werden dachte ich mir. Als meine Oma dann die Tür öffnete brachte ich keinen Ton heraus. Die psychische Gewalt hatte mein Stottern ausgelöst, dass zunächst so schlimm war, dass ich überhaupt nicht oder kaum sprechen konnte.</p>
<p>Im Lauf meines weiteren Lebens kämpfte ich darum die Gewalt über meine Sprache wiederzuerlangen. Ich probierte verschiedene Therapien aus die vor allem mit verschiedenen Atemtechniken arbeiteten. Vor allem aber half es mir wieder das Vertrauen zu den Menschen wieder zu gewinnen und mir klar zu machen, dass ich keine Schuld an den Problemen unserer Familie habe und hatte.</p>
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		<title>Das Stottern wollte nicht verschwinden</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 19:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stotterer Erfahrungsberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ungefähr mit meiner Einschulung begann ich zu stottern und meine Eltern sorgten natürlich sehr schnell dafür, dass ich eine Sprachtherapie bekam. Dort machte ich zahlreiche Übungen rund um das Sprechen, doch nichts half. Das Stottern wollte einfach nicht verschwinden. Erst ein paar Jahre später sorgten meine Eltern für eine weitere Sprachtherapie. Während der Therapiestunden stotterte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ungefähr mit meiner Einschulung begann ich zu stottern und meine Eltern sorgten natürlich sehr schnell dafür, dass ich eine Sprachtherapie bekam. Dort machte ich zahlreiche Übungen rund um das Sprechen, doch nichts half. Das Stottern wollte einfach nicht verschwinden.<span id="more-55"></span></p>
<p>Erst ein paar Jahre später sorgten meine Eltern für eine weitere Sprachtherapie. Während der Therapiestunden stotterte ich fast gar nicht, deshalb war meine damalige Logopädin der Meinung, dass mein Stottern kein großes Problem darstellte. Ich saß also die verordneten Stunden ab, konnte mich belanglos während der Therapie unterhalten, doch in jeder anderen Situation wollte mir das Sprechen noch immer nicht gelingen. </p>
<p>Ungefähr ein Jahr später begann ich erneut mit einer Sprachtherapie und die Logopädin wunderte sich darüber, mich wiederzusehen. Diesmal war der Verlauf ähnlich: Ich stotterte weiterhin im Alltag, aber nicht in den Therapie-Stunden. Schließlich riet meine Logopädin mir dazu, eine Psychotherapie anzufangen. Ich sprach darüber mit meinen Eltern, doch diese waren der Meinung, dass ich kein psychisches Problem hatte und sorgten dementsprechend nicht dafür, dass ich eine Psychotherapie bekam. Als ich 16 Jahre alt war, bemerkte ich, dass mein Leben zu beeinträchtigt war. Ich hatte mich immer schon geschämt, vor anderen zu sprechen und wurde stets von Ängsten begleitet. Dies spitzte sich so zu, dass ich nirgends mehr allein hingehen wollte und vor keinem Fremden mehr sprechen wollte. </p>
<p>Ich ergriff die Initiative und sorgte selbst für eine Psychotherapie. Dort wurde mein Selbstbewusstsein gestärkt und nach und nach wurde mein Stottern weniger. Heute, fünf Jahre später, kann ich nahezu normal sprechen.</p>
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		<title>Meine Stottertherapien waren Reinfälle</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 18:59:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stotterer Erfahrungsberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Handicap Stottern zeichnet sich dadurch aus, dass man die Wörter aus dem Mund nur sehr schwer oder gar nicht heraus bekommt. Je nachdem wie stark das Stottern ausgeprägt ist, kann dies unterschiedlich ausfallen. Wenn man gegen das Stottern ankämpfen möchte, besucht man in der Regel als Erstes einen Logopäden, da dieser sich mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Handicap Stottern zeichnet sich dadurch aus, dass man die Wörter aus dem Mund nur sehr schwer oder gar nicht heraus bekommt. Je nachdem wie stark das Stottern ausgeprägt ist, kann dies unterschiedlich ausfallen.<span id="more-52"></span></p>
<p>Wenn man gegen das Stottern ankämpfen möchte, besucht man in der Regel als Erstes einen Logopäden, da dieser sich mit dem Thema bestens auskennt. Auch bei mir war dies der Fall, obwohl der große Erfolg leider ausgeblieben ist. Danach habe ich noch weitere Methoden versucht, wobei darunter auch Hypnose und ein technisches Hilfsmittel waren. </p>
<p>Aber auch hier gab es keinen großen Erfolg zu sehen, sodass ich mit der Zeit gelernt habe, im Alltag damit umzugehen. Sicherlich ist es nicht gerade einfach damit fertig zu werden, aber man sollte bekanntlich niemals aufgeben. Zudem gab es bei mir auch Erfolge mit dem Handicap Stottern, wobei eines davon das Thema telefonieren betrifft. </p>
<p>Ich habe nämlich selbstständig bei einer Fahrschule angerufen, um nach einem Termin zu fragen. Nachdem man ein solches Erfolgserlebnis gehabt hat, ist man vor allem innerlich sehr erleichtert, dass man es im Endeffekt doch geschafft hat. Im Leben als Stotterer wird es sicherlich immer wieder schwere Zeiten geben, wobei es dann wichtig ist, immer positiv nach vorne zu schauen. </p>
<p>Man kann das Stottern schließlich nicht von einer Sekunde auf die andere abschalten, denn um sichtbare Erfolge sehen zu können, werden häufig mehrere Monate oder Jahre Behandlung benötigt. Das Leben sollte man allerdings auch mit dem Handicap Stottern vollkommen genießen, und Spaß daran haben.</p>
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		<title>Selbstvertrauen durch Sprachtherapie</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 18:56:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stotterer Erfahrungsberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ungefähr zwei Jahren habe ich angefangen mein Stottern zu bekämpfen, damals war ich 16 und es hat mich enorm belastet, Sätze mit viel Mühe fließend zu sprechen. Dabei war es nicht das Problem, das ich einzelne Wörter stotterte sondern das mir mitten im Satz die Wörter ausgingen, obwohl ich wusste was ich sagen wollte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ungefähr zwei Jahren habe ich angefangen mein Stottern zu bekämpfen, damals war ich 16 und es hat mich enorm belastet, Sätze mit viel Mühe fließend zu sprechen. Dabei war es nicht das Problem, das ich einzelne Wörter stotterte sondern das mir mitten im Satz die Wörter ausgingen, obwohl ich wusste was ich sagen wollte.<span id="more-49"></span></p>
<p>Es war wie eine Ansammlung von Wörtern die sich anstaute und die ich nicht zum Ausdruck bringen konnte. Besonders bemerkbar machte sich dieses Problem beim Vortragen von Texten zum Beispiel in der Klasse. Nach einigen Versuchen es mit dem lauten vorlesen zu Hause ein wenig zu bessern, was jedoch nichts brachte, wandte ich mich an einen Logopäden und begann eine Sprachtherapie. </p>
<p>Diese Sprachtherapie zog sich über mehr als ein Jahr. Ich ging wöchentlich einmal zur Sprachtherapie. In der ersten Zeit war ich über die nicht zu erkennenden Fortschritte sehr deprimiert und war auch kurz davor auf zu geben. Doch nach ungefähr mehr als einem halben Jahr und etlichen Mund- und Lippenübungen zeigten sich kleine Verbesserungen, was meine Sicherheit beim sprechen anbelangte. </p>
<p>Wichtig für mich war auch, dass mein Freundeskreis Rücksicht auf mich nahm und mir immer mehr Zeit gab, mich richtig auszudrücken. Ich ging noch ein weiteres halbes Jahr zur Sprachtherapie und mein Sprachverhalten verbesserte sich mehr und mehr. Mir fiel es plötzlich auch viel leichter frei und von mir aus zu sprechen, was vor allem an meinem neu gewonnen Selbstvertrauen lag, welches ich ohne die Therapie nicht hätte.</p>
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		<title>Stottern bei Vorstellungsgesprächen</title>
		<link>http://www.feelthechange.de/47-stottern-vorstellungsgespraeche/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 18:52:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stotterer Erfahrungsberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade in schwierigen Situationen wie zum Beispiel Vorstellungsgesprächen ist das stottern eine sehr große Belastung. Durch die große Aufregung und die Anspannung gelingt es in der Regel nicht auch nur einen Satz fehlerfrei auszusprechen. Nach einigen erfolglosen Versuchen verschlimmert sich die Situation immer mehr, sodass man später viele Termine vor lauter Angst gar nicht mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade in schwierigen Situationen wie zum Beispiel Vorstellungsgesprächen ist das stottern eine sehr große Belastung. Durch die große Aufregung und die Anspannung gelingt es in der Regel nicht auch nur einen Satz fehlerfrei auszusprechen.<span id="more-47"></span></p>
<p>Nach einigen erfolglosen Versuchen verschlimmert sich die Situation immer mehr, sodass man später viele Termine vor lauter Angst gar nicht mehr wahrnimmt. damit diese Situation nicht weiterhin das ganze Leben bestimmt, gibt es heute viele Logopäden, welche sich nur auf diese Problematik spezialisiert haben. Natürlich ist es auch hier wichtig, dass man an eine wirklich geschulte Person gerät. </p>
<p>Diese kann dann durch verschiedene Übungen herausfiltern wo das eigentliche Problem liegt. Wenn dieses erst einmal bekannt ist, kann eine gezielte Therapie gestartet werden. Neben den Logopäden findet man auch immer wieder Anzeigen in welchen damit geworben wird, dass das stottern innerhalb von einem Tag beseitigt werden kann. Hier sollte man sich allerdings keine allzu großen Hoffnungen machen. </p>
<p>In der Regel handelt es sich dabei nur um einen sehr kurzen Erfolg da bei der nächsten aufregenden Situation sofort wieder massives stottern eintritt. </p>
<p>Nach vielen verschiedenen Versuchen muß man sich dann doch eingestehen, dass nur eine intensive und lang andauernde Therapie zu einem wirklichen Erfolg führt. das wichtigste ist, dass man sich nicht verkrampft und vor allem nicht ständig darüber nachdenkt. je weniger man daran denkt umso besser funktioniert die klare Aussprache.</p>
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