Nicht mehr Stottern – Feel the Change
Sprachfehler können sich ändern
ich brachte keinen vollständigen Satz heraus
Der Alltag als Stotterer ist nicht immer einfach, ich weiß es aus Erfahrung. Man muss mit Menschen sprechen und das ist nicht immer einfach. Denn wenn man dann einem fremden Menschen gegenübersteht, dann beginnt die Nervosität. Im Kopf hat man sich schon alle Sätze zurechtgelegt, aber dann, in der Realität kommt alles ganz anders. Man bringt die Buchstaben und die Wörter durcheinander und der andere weiß dann nicht, was man eigentlich sagen möchte. Es kommt dann zu peinlichen Situationen.
Eine peinliche Situation
So eine Situation erlebte ich während meiner Schulzeit. Ich musste ein Referat halten. Natürlich bereitete ich mich gründlich darauf vor, ich wollte das Referat über einen Kulturverein halten. Ich sammelte sehr viel Informationsmaterial über diesen Verein und hatte auch eine Videokassette, die sollte mir helfen, das Referat besonders gut zu machen. Aber dann war es soweit, ich musste das Referat halten. Ich stand vor der Klasse, aber ich brachte keinen vollständigen Satz heraus und das Referat wurde eine Katastrophe. Verschwitzt setzte ich mich wieder auf meinen Platz.
Das passiert mir immer, wenn ich vor vielen Menschen etwas vortragen soll, werde ich nervös und kann nicht “normal” reden. Aber das müsste ich ändern, denn ich schreibe Bücher und daraus sollte ich vor vielen Menschen etwas lesen. Wegen meines Stotterns kann ich das aber nicht.
Ich glaube das Stottern entsteht dadurch, dass man während dem man spricht, einfällt wie man es noch besser sagen könnte und dann entsteht ein Durcheinander oder man denkt oft schneller, als man spricht. Das ist vielleicht komisch, aber ich habe das bei mir beobachtet. Während dem ich rede, fällt mir ein, wie ich es anders sagen könnte und dann beginne ich zu stottern.
Aber Gott sei Dank hat sich das etwas gebessert. Ich bin jetzt schon etwas älter und habe das Stottern unter Kontrolle, weil ich versuche etwas langsamer zu sprechen. Es gelingt mir immer öfter.
Ich wünsche allen, die auch dieses Problem haben, dass auch sie es schaffen.