Nicht mehr Stottern – Feel the Change

Sprachfehler können sich ändern

Selbstvertrauen durch Sprachtherapie

Vor ungefähr zwei Jahren habe ich angefangen mein Stottern zu bekämpfen, damals war ich 16 und es hat mich enorm belastet, Sätze mit viel Mühe fließend zu sprechen. Dabei war es nicht das Problem, das ich einzelne Wörter stotterte sondern das mir mitten im Satz die Wörter ausgingen, obwohl ich wusste was ich sagen wollte.

Es war wie eine Ansammlung von Wörtern die sich anstaute und die ich nicht zum Ausdruck bringen konnte. Besonders bemerkbar machte sich dieses Problem beim Vortragen von Texten zum Beispiel in der Klasse. Nach einigen Versuchen es mit dem lauten vorlesen zu Hause ein wenig zu bessern, was jedoch nichts brachte, wandte ich mich an einen Logopäden und begann eine Sprachtherapie.

Diese Sprachtherapie zog sich über mehr als ein Jahr. Ich ging wöchentlich einmal zur Sprachtherapie. In der ersten Zeit war ich über die nicht zu erkennenden Fortschritte sehr deprimiert und war auch kurz davor auf zu geben. Doch nach ungefähr mehr als einem halben Jahr und etlichen Mund- und Lippenübungen zeigten sich kleine Verbesserungen, was meine Sicherheit beim sprechen anbelangte.

Wichtig für mich war auch, dass mein Freundeskreis Rücksicht auf mich nahm und mir immer mehr Zeit gab, mich richtig auszudrücken. Ich ging noch ein weiteres halbes Jahr zur Sprachtherapie und mein Sprachverhalten verbesserte sich mehr und mehr. Mir fiel es plötzlich auch viel leichter frei und von mir aus zu sprechen, was vor allem an meinem neu gewonnen Selbstvertrauen lag, welches ich ohne die Therapie nicht hätte.


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